Athena Quartett

Saskia Viersen (Violine), Margherita Biederbick (Violine), Hannah Klein (Viola), Kathrin Bogensberger (Violoncello)

Kammerkonzert im Rüdiger-Saal des Logenhauses am 6. November 2005

Das Athena Quartett hat sich die griechische Göttin der Künste und Wissenschaften zur Namenspatronin gewählt.

Es wurde 1999 gegründet und erhielt seine Ausbildung beim Alban Berg Quartett an der Musikhochschule in Köln. Neben Meisterkursen bei Ferenc Rádos, Gabor Takacz, Heime Müller (Artemis Quartett), Tabea Zimmermann, György Kurtág und Pieter Wispelwey, wurden dem Ensemble wichtige Impulse beim Musizieren mit bedeutenden Künstlern, wie z.B. Diemut Poppen und Thomas Kakuska vermittelt.

Um - im Austausch mit Kunstschaffenden verschiedenster Disziplinen - eigene Programmkonzepte zu verwirklichen, gründete das Athena Quartett das Kammermusikfestival Schloß Schönhausen, das es seitdem künstlerisch sowie organisatorisch leitet.

Im Jahr 2001 war das Quartett Preisträger beim Internationalen Concours de Genève und gewann im darauffolgenden Jahr den Internationalen Kammermusikwettbewerb „Joseph Joachim“ in Weimar.

Das Athena Quartett widmet sich nicht nur herkömmlichen Konzertprogrammen, sondern ist auch im experimentellen Bereich aktiv. In der Reihe „Brückenschlag der Musik“ der Regionale 2004 spielte es in dem Projekt „Zukunftsmusik Beethoven“ in einem multimedialen Zusammenhang aus Musik, Bild, Video und Szene eine tragende Rolle. Seine internationale Konzerttätigkeit führte es nach Holland (Concertgebouw, u.a.), England, Deutsch¬land (Konzerthaus Berlin, u. a.), Italien und Frankreich, wo es auch eingeladen wurde an der Académie Européenne des Festivals Aix-en-Provence teilzunehmen.

Das Repertoire des Quartetts umfaßt sowohl die klassisch-romantische Epoche, wie auch die Moderne bis hin zur Avantgarde.

Die Berliner Jazzmusikerin Sandra Weckert hat dem Athena Quartett mehrere Stücke gewidmet, die es demnächst auf CD aufnehmen wird. In Kürze erscheint außerdem eine vom SWR produzierte CD mit Werken von Mendels¬sohn, Prokofjew und Kurtág.
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