Trio Dan

Aaron Dan (Querflöte), Bálint Gergely (Violoncello) und Michael Dan (Klavier)

Kammerkonzert mit Querflöte, Violoncello und Klavier im Logenhaus-Berlin am 4. September 2005

Aaron Dan ist 1981 in Cehu Silvaniei, Rumänien geboren, er spielt seit seinem siebten Lebensjahr Klavier und seit dem neunten Querflöte. Mit zehn Jahren gewann er drei nationale Musikwettbewerbe mit der Querflöte und spielte Klavier- und Flötenkonzerte mit dem Schulorchester. Nach zwei weiteren ersten Preisen ging er 1996 auf das Musikkonservatorium Béla Bartók Budapest in die Flötenklasse von Zoltán Gyöngyössy. Hier machte er 2000 Abitur und begann im selben Jahr mit dem Querflötenstudium an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Annette von Stackelberg. Auf die Einladung von Prof. Pierre-Yves Artaud ging er 2003 nach Paris. Hier bekam er 2004 das „Diplôme Supérieur d´Exécution“ und 2005 das „Diplôme Supérieur de Concertiste“, beides mit höchster Auszeichnung. Zudem gewann er den internationalen Flötenwettbewerb „The Winner Of Belgrade 2005“. Er begleitete 2004 als Solist und Kammermusiker das Eurythmeum Stuttgart auf einer Nordamerika-Tournee und wird als Solist von Orchestern und Musikfestivals europaweit eingeladen. Auch als Pianist beweist er immer wieder sein Können; außerdem ist er ein leidenschaftlicher Arrangeur und war jahrelang erfolgreicher Manager des Trios. Aaron war Stipendiat der Paul-Hindemith-Gesellschaft, Berlin und der École Normale de Musique Alfred Cortot, Paris.

Bálint Gergely, 1976 in Cluj Napoca, Rumänien geboren, bekam ab der ersten Klasse Cellounterricht. Als Preisträger mehrerer Nationalwettbewerbe für Musik wechselte er 1993 auf das Béla Bartók Fachgymnasium Miskolc, Ungarn. 1996-1997 war er Student der Escola Superior de Música Reina Sofia, Madrid, bei Prof. Pedro Corostola, gleichzeitig Student der Hochschule für Musik Béla Bartók, Miskolc. Hier machte er 2002 sein Cellistendiplom summa cum laude und ging zur Hochschule für Künste Bremen in die Celloklasse von Prof. Alexander Baillie. 1999 gewann er als Student den Nationalen Cellowettbewerb Ungarn. Er besuchte zahlreiche Meisterkurse und Workshops für Cello und Kammermusik und spielte viel in Orchestern: er war Solocellist des North Hungarian Symphony Orchestra und des Molisse Festival Orchestra, Italien, sowie Cellist des Philharmonieorchesters Lübeck. Zur Zeit spielt Bálint im Orchester des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters, Flensburg. Mit seinen Brüdern Aaron und Michael trat er 2000 zum ersten Mal in Deutschland auf. Als ständiges Mitglied ist er seit 2005 dabei.

Michael Dan ist 1980 in Cehu Silvaniei geboren. Er nahm Klavierunterricht mit sieben Jahren und tauchte bald als Wunderkind auf, was ihm mehrere Wettbewerbserfolge brachte. Er trat mehrfach als Solist mit dem Schulorchester auf und ging 1996 mit Aaron zusammen auf das Musikkonservatorium Béla Bartók nach Budapest. Hier machte er das Abitur und nahm Klavier- und Orgelunterricht bis 2001. Dann begann er sein Studium an der Universität der Künste Berlin im Fach Orgel bei Prof. Paolo Crivellaro; ein Jahr später nahm er das Fach Tonmeister hinzu. Neben seinem regen Interesse und seiner intensiven Arbeit im Tonstudio – er machte zahlreiche Tonaufnahmen von Vokalmusik bis zum Jazz – ließ seine Zuwendung zur Kammermusik nie nach: mit Aaron konzertiert er regelmäßig im Rundfunk, sie besuchen Meisterkurse (u. a. bei Jacques Zoon, Pierre-Yves Artaud, István Matúz, Zoltán Benkö). 2004 gewannen sie den Alice-Samter-Sonderpreis für Kammermusik an der Universität der Künste Berlin. Michael war Stipendiat der Paul-Hindemith-Gesellschaft Berlin, und ist seit 2002 Stipendiat des Evangelischen Studienwerks Villigst.
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